Meine Geschichte: 

Wer ich bin, was ich mache, was ich liebe 

Meine Geschichte

Alles passiert aus einem bestimmten Grund. Davon bin ich fest überzeugt. Alles, was ich je erlebt habe, hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin. Und dafür bin ich unglaublich dankbar.

Ich war schon immer ein kleines Sensibelchen mit einem eigenen Kopf. Das, was ich mir vorgenommen hatte, erreichte ich auch – meist ohne große Mühen. Ich weiß, dass ich viel Glück hatte und immer alle Unterstützung, die nötig war, bekommen habe. Das ist bestimmt ein großer Grund, warum ich heute genau hier bin. 
Berufsmäßig dufte ich schon immer das machen, was ich liebte. Seit ich drei bin tanze ich und liebe die Bühne. Als ich mit 15 die Ausbildung zur Zumba Trainerin machte, konnte ich damit mein Hobby zum Beruf machen. Schon damals war das ein großer Luxus und mir war klar, dass ich den wohl niemals aufgeben wollte.  Nach meinem Abitur entschied ich mich für den vernünftigen Weg eines Studiums und machte meinen Bachelor in Kommunikationswissenschaften und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Trotzdem war der Sport nicht nur ein wichtiger Teil meines Lebens, sondern auch ein Weg um neben dem Studium Geld zu verdienen – und zwar mit etwas, das ich liebte. So machte ich nebenbei noch die Group Fitness Ausbildung und entdeckte meine große Liebe fürs Yoga. Durch ein Praktikum ergatterte ich außerdem meinen Job als freie Redakteurin, bei dem ich mich schnell auf Ernährung und alles, was mit Essen zu tun hat, spezialisierte. Besser ging es kaum. Für einen kleinen Tapetenwechsel zog es mich dann nach Portugal, Thailand und Griechenland, wo ich eineinhalb Jahre mit viel Begeisterung und Hingabe für ROBINSON arbeitete. Eine unvergessliche Zeit, in der ich mit vielen tollen Menschen arbeiten durfte, Freunde in mein Herz geschlossen und vor allem viel Erfahrung gesammelt habe.  Doch dann kam der Tag, an dem ich merkte, dass ich wieder nach Deutschland wollte. Mehr Zeit für mich. Mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Und jetzt bin ich wieder hier. Studiere Gesundheitswissenschaften an der Technischen Uni München, unterrichte Yoga und viele andere Trainings, schreibe weiterhin Artikel über Ernährung, Essen & Co. und darf den Fachbereich Yoga für Safs & Beta leiten. 

Hier darf ich dich mit auf meinen weiteren Weg nehmen. Dir zeigen was ich liebe, dich an dieser Liebe teilhaben lassen und dir vielleicht sogar helfen dein Leben noch mehr zu lieben. Ich freue mich, dass du da bist! 

Mein Yogaweg

Wie ich zum Yoga kam? Das war Zufall - oder wie ich glaube Schicksal. Sport war schon immer ein wichtiger Teil in meinem Leben. Und so war ich mal wieder auf einer Fitnessausbildung, als mir die Ausbilderin erzählt, dass sie bald eine Yogaausbilung leiten würde. "Was Ruhiges habe ich noch gar nicht im Repertoire", dachte ich und meldete mich kurzerhand an. In der Woche vor der Ausbildung wurde bei meiner Mama Brustkrebs diagnostiziert und mein damaliger Freund trennte sich von mir. So muss es sich wohl anfühlen, wenn einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird. All der Halt und die Stabilität löste sich kurzerhand in Luft auf. Und dann saß ich am ersten Tag der Ausbildung auf meiner Yogamatte. Gleich rein in die Praxis. Das Thema der Stunde war Dankbarkeit. Was bedeutet es dankbar zu sein? Für was bin ich dankbar? Ich war bereit mich voll und ganz auf alles einzulassen und es packte mich von der ersten Sekunde. So sehr, dass ich die Tränen fließen lassen konnte, die so lange nicht kamen. Ich konnte endlich wieder fühlen. Meine Emotionen hatten endlich einen Platz, an dem sie sich zeigen durften. Und ich fand den Boden, den ich dachte verloren zu haben. Von diesem Moment war meine Yogamatte mein eigener geschützter Raum. Der Raum, in dem alles möglich, alles erlaubt ist, ich einfach ich sein kann. Das, was mir Stabilität und Halt gibt, mich auffängt und mir hilft näher bei mir zu sein. Ich wollte mehr davon. Vor allem die Yoga Philosophie faszinierte mich und ich setze mich sehr viel mit alldem auseinander. Schon während der 200h Yogalehrer Ausbildung, die ich bei Safs & Beta über zwei Jahre absolvierte, probierte ich viele Yogalehrer aus, suchte mir Inspiration wo immer es nur ging und reiste um die Welt, um noch mehr darüber zu lernen. Egal ob alleine auf meiner Matte oder mit ganz vielen anderen. In dieser Zeit durfte ich viel Erfahrung sammeln und lernte vor allem, dass die Ausbildung erst jetzt richtig startete. Egal wo es mich hinzog, meine Yogamatte hatte ich immer im Gepäck – und das wird sie wohl auch immer sein. Yoga ist das, was ich liebe und es ist mir eine Herzensangelegenheit das mit anderen zu teilen. Nachdem ich die letzten Jahre viel gearbeitet und unterrichtet habe, darf ich dieses Jahr die nächsten 300h Yogaausbildung genießen und bin gespannt, wo mich mein Yogaweg noch hinführt. 


Was ich sonst noch liebe: 

Bewegung, Essen, Reisen und meine Familie

Das Beste an meinem Leben: Ich verbringe die meiste Zeit mit Dingen, die ich wirklich liebe. Und da gibt es neben dem Yoga eine ganze Menge. Ohne Bewegung geht bei mir gar nichts. Meine tägliche Asana Praxis ist da nur ein kleiner Teil. Genauso liebe ich High Intensity & Bodyweight Training. Denn auch das hilft mir, meinen Körper besser kennenzulernen, in dem ich ihn hin und wieder an seine Grenzen bringen. Ich liebe das Gefühl danach, wenn das Herz klopft und mich plötzlich eine unglaubliche Ladung an Glückshormonen überschüttet. Das passiert auch beim Essen. Ich bin nämlich ein absoluter Foodlover. Wenn man mit etwas mein Herz erobern kann, dann mit gutem Essen. Gut bedeutet für mich vor allem frisch, aromatisch, gesund und vielfältig. Am liebsten selbst zubereitet. Kochen tue ich nämlich mindestens genauso gerne wie essen. In der Küche zu stehen und verschiedene Lebensmittel zu verarbeiten, ist für mich fast wie Meditation. Ich habe schon so viel Stunden damit verbracht neue Gerichte auszuprobieren, Rezepte zu entwickeln oder einfach wild darauf los zu kochen. In meiner Küche landen nur frische Lebensmittel. Ich habe eine Ernährung gefunden, die zu mir passt. Mit der ich mich trotz Unverträglichkeiten gesund und fit fühle und vor allem nie das Gefühl habe auf etwas verzichten zu müssen. Essen nährt nicht nur meinen Körper, sondern vor allem auch meine Seele. Meine Ernährung ist pflanzenbasiert, sprich ich ernähre mich so gut wie vegan. Milchprodukte, Weizen und Zucker gibt es bei mir nie. Stattdessen viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Tofuprodukte (in guter Qualität), brauner Reis, Quinoa,... Hin und wieder gönne ich mir auch ein Stück Fisch. Meine Überzeugung in Sachen Ernährung ist, dass dein Körper, dir sagt, was er braucht und was ihm gut tut. Solange du darauf hörst, machst du alles richtig und findest die Lebensmittel, die auch dein Körper liebt. 
Wen ich auch liebe: Meine Familie. Ohne meine Eltern und mein Bruder wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Sie unterstützen mich bei allem, was ich tue, stärken mir den Rücken und glauben an mich – selbst wenn ich es nicht tue. Danke, danke, danke!! 
Ihre Liebe zeigt sich auch, wenn ich mal wieder irgendwo in der Weltgeschichte herumreise. Egal wo ich gelebt oder gearbeitet habe, meine Eltern mussten sich immer davon überzeugen, dass es mir gut geht. Und ich liebe es einfach unterwegs zu sein, neue Kulturen kennenzulernen, neue Orte zu entdecken und mich von den Energien inspirieren zu lassen. Auftanken kann ich am besten in der Natur. Ganz egal ob weit weg oder direkt vor der Haustür. Wenn die Vögel zwitschern und sonst nichts zu hören ist, laden sich meine Energiespeicher im Null Komma nichts auf. Selbst wenn die Sonne verschwindet, dafür aber die Sterne rauskommen und der ganze Himmel leuchtet. Sie erinnern mich immer daran, wie viel es noch zu entdecken gibt. Aber auch wie nah man anderen sein kann, selbst wenn man ewig weit weg ist. 

All das liebe ich. All das inspiriert mich. Und ich hoffe, auch dich inspirieren zu können. 

Liebe das Leben und es liebt dich zurück! 
Deine Franzi